09
Apr

Ohne die Phantasie eines Bauträgers und seiner Architekten, ohne den Einsatz von Investoren mit Visionen wären viele denkmalgeschützte Kulturbaudenkmäler in Deutschland dem Verfall Preis gegeben. Ob alte Klostergebäude, Fabrikgebäude, Gutshöfe oder Villen, die von berühmten Architekten geplant und gebaut worden sind – die Umwandlung in eine denkmalgeschützte Immobilie rettet oftmals jahrhundertealte Kulturgüter.

Ein Beispiel von vielen: Das ehemalige Gästehaus der DDR in Pankow im Osten Berlins. Das ehemalige Apartmentgebäude, geplant für die Mitarbeiter hoher Staatsgäste stand bis vor Kurzem leer und war in jeder Beziehung heruntergekommen. Investoren, die zwar nach der Wende große Ziele, aber kein Geld, errichteten lediglich einen Zaun und überließen die Immobilie Wind und Wetter. Ganz im Gegensatz zum Nachbargebäude – Schloss Schönhausen. Dort wurde aus unterschiedlichen Fördertöpfen ausreichend Mittel bereitgestellt, um das Schloss und die Gartenanlage in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

gastehaus der regierung der ddr Aktiver Denkmalschutz durch Umwandlung in denkmalgeschützte Immobilien

Das ehemalige Gästehaus hat inzwischen eine Wandlung erfahren. Mutige Investoren bauen exklusive Eigentumswohnungen. Die alte Bausubstanz wird dabei eingebunden, die Gartenanlage wird nach genauem Vorbild aus den 70er Jahren nachgebaut. Wertvolle Intarsien und Metallarbeiten werden restauriert. Ein positives Beispiel von vielen, die zeigen, wie wichtig Initiative und Visionen auch heute noch sind.

07
Apr

Seit zwölf Jahren verleiht der Zentralverband des deutschen Handwerks und die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz den „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“. Ausgezeichnet werden private Baudenkmalbesitzer, die durch Hinzuziehung qualifizierter Handwerksbetriebe bei der Erhaltung des kulturellen Erbes Vorbildliches geleistet haben. Die Sanierungsmaßnahmen werden mit 15.000 Euro prämiert, die ausführenden Handwerker erhalten eine Urkunde. Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 15. Juni 2012 an den Zentralverband in Berlin eingereicht werden. Mehr Infos unter: www.zdh.de

05
Apr

Papier ist geduldig – ein Sprichwort das oft mit deutschen Amtsstuben in Verbindung gebracht wird. Viele Publikationen von Bund und Ländern sind dementsprechend optimierungsbedürftig – einige hinken inhaltlich der Zeit hinterher oder sind schlimmstenfalls unnötig. Doch Ausnahmen bestätig die Regel. Die Broschüre „Steuertipps für für Denkmaleigentümer/innen“ vom Finanzministerium Nordrhein-Westfahlen informiert kompetent und umfassend über die Möglichkeiten, Steuervergünstigungen, für die Pflege und Erhaltung von Denkmalen in Anspruch zu nehmen.

Die Broschüre steht hier zum Download für Sie bereit: Steuertipps für für Denkmaleigentümer/innen

31
Mrz

In welcher Immobilie steckt die bessere Rendite? Eine Frage, die sich Investoren und Eigennutzer gleichermaßen stellen. Soll es ein schicker und individueller Neubau sein, oder doch lieber ein denkmalgeschütztes Gebäude mit Geschichte? Die Antwort hängt ganz von den persönlichen Ansprüchen des Käufers ab. Der Neubau punktet mit klaren Fakten: Er ist genau nach den eigenen Vorstellungen planbar, er wird nach den neuesten Bau- und Energiestandards errichtet und ist sofort bezugsfähig oder vermietbar. Doch der Erwerb ist recht teuer.

Vergleichbar günstig ist dagegen der Kauf einer Denkmalimmobilie, wobei auch hier die notwendigen Instandhaltungskosten wie Sanierungs- und Renovierungsarbeiten nicht unterschätzt werden dürfen. Je nach Objekt können diese sehr kostenintensiv sein. Daher lautet die Devise: unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen, damit der Traum vom historischen Eigentum nicht zum kostspieligen Albtraum wird.

Die Entscheidung für ein Baudenkmal geht meist über die Preisfrage hinaus. Neben den steuerlichen Vorteilen – zum Beispiel lassen sich anfallende Sanierungskosten gegenüber dem Finanzamt gelten machen – ist es der besondere Charme, der diese einmaligen Immobilien umgibt. Die Baukunst vergangener Zeiten zeichnete sich durch hohe Qualität in der Planung und Ausführung sowie viel Liebe zum Detail aus. Baudenkmäler sind lebende Zeitzeugen einer vergangenen Epoche und jedes Gebäude trägt seine eigene Geschichte im Fundament. Wurde eine solche Immobilie professionell saniert und stimmt die Lage, dann ist sie nicht nur aus Sicht der Rendite dem Neubau vorzuziehen.

28
Mrz

Bei der Sanierung denkmalgeschützter Objekte werden auch heute noch Materialien genutzt, die bereits vor hunderten von Jahren zur Anwendung kamen. Gerade bei der Sanierung von Fachwerkbauten kommen auch heute noch umweltgerechte Anstrich- und Konservierungsmittel auf der Basis von Leinöl zum Einsatz. Im Mittelalter gab es kein Haus, das nicht mit rohem Leinöl behandelt wurde, um die Holzteile gegen Wind und Wetter zu schützen.

Ein Anstrich mit Leinöl bietet viele Vorteile – nicht nur für Holz, sondern auch für Metall. Während es Holz vor dem Vergrauen und vor der Witterung schützt, bietet es sich bei Metall als ideales Rostschutzmittel an. Putz und Stuck macht es vor allem wasserfest. Ein Anstrich mit Leinöl ist wasserabweisend, erlaubt aber gleichzeitig, eingedrungene Feuchtigkeit ausdünsten zu lassen. Leinölfarbe platzt nicht auf, sondern kann mehrfach problemlos überstrichen werden.

25
Mrz
Stichwörter:

Aufzüge in einer denkmalgeschützten Immobilie steigern die Attraktivität und den Wohnwert erheblich und bieten ein hohes Maß an Barrierefreiheit. Aber nur selten lassen sich Aufzüge nachträglich einbauen. Verschiedene Spezialunternehmen bieten hier probate Lösungen an. Zumeist wird das sogenannte Treppenauge genutzt: der Freiraum im Innenbereich der Treppe. So lassen sich moderne Aufzugsysteme hervorragend in die vorhandene Bausubstanz integrieren.  Außen liegende Aufzugsanlagen werden von den Denkmalbehörden in den meisten Fällen abgelehnt.

22
Mrz

Balkone heben zweifellos den Vermietungswert – auch einer denkmalgeschützten Immobilie. Doch ältere Gebäude verfügen nur selten über bereits vorhandene Balkone. Das Nachrüsten ist schwierig – denn hier hat die Denkmalbehörde ein gewichtiges Wort mitzureden. Die Erfahrung zeigt, dass es dennoch möglich ist, mit dem Einverständnis der Denkmalbehörde auf der Rück- oder Gartenseite eines Hauses einen Balkon oder eine kleine Terrasse nachträglich zu installieren.

Die Auswahl der Technologie richtet sich jeweils nach den Besonderheiten der Immobilie. Im Normalfall werden während der Sanierung stabile Stahlprofile unterhalb des Bodenbelages installiert. So kann die wichtige Trennung zwischen Wohnung und Balkon geschaffen werden, um den Wärmeabfluss aus der Wohnung über den Balkon zu verhindern.

19
Mrz

Bei der Sanierung denkmalgeschützter Immobilien legen viele Bauträger Wert auf den Einsatz von originalgetreuem Material. Fenster aus mundgeblasenem Glas beispielsweise bieten eine stilgerechte Lösung in der Optik vergangener Zeiten. Traditionelle Glasbläserei und moderne Isoliertechnik gehen hier eine ideale Verbindung ein.”, “Traditionelle Glasbläserei und moderne Isoliertechnik verschmelzen hier zu einer idealen Verbindung.

Das Außenglas der meist maßgeschneiderten Doppelscheibenfenster besteht aus rund drei Millimeter dickem, mundgeblasenem Restaurationsglas, das für den typischen, leicht verwaschenen Ausblick sorgt. Für die Innenscheibe wird das klassische Floatglas genutzt. Durch die Kombination mit dem Edelgas Krypton, das zur Füllung der Zwischenräume verwendet wird, entsteht so eine effiziente Wärmedämmung g, die durch eine Edelmetallbedampfung zusätzlich verstärkt wird. Mit den entsprechenden maßgefertigten Holzrahmen werden so aus „normalen“ Fensterfassaden Schmuckstücke für das Auge – und die Energiebilanz.

13
Mrz

Laut einer internen Studie von www.das-baudenkmal.tv ist die Anlage in einen renditesicheren Sachwert und die gleichzeitige Nutzung von Steuervorteilen nach wie vor das Hauptargument für den Kauf denkmalgeschützter Immobilien. An zweiter Stelle stehen bereits die Investition in oftmals Jahrhunderte alte Werte, ihr Erhalt und das durchaus luxuriöse Wohnen in einem Objekt mit alter Bausubstanz. Vor allem Investoren, die beabsichtigen, zu einem späteren Zeitpunkt selbst ein Objekt zu bewohnen, zeigen sich begeistert.

Manfred G., Käufer eines Lofts im Martin-Gropius-Bau in Koblenz: „Für mich war die stabile Bausubstanz, die Kreativität des Architekten bei der Mischung von alter Bausubstanz Innen und Außen und vor allem die Einbindung moderner Werkstoffe im Innenbereich die wichtigsten Gründe zum Kauf. Wo haben Sie heute noch über 2,10 m hohe Türen? Und das in einem Kultur- und Baudenkmal mit einem herrlichen Blick ins Rheintal?“. Weiterlesen

09
Mrz

Griechenland-Pleite, wackelnde Börsenkurse, Iran.-Krise, steigende Ölpreise – die Chaos- und Krisenliste für die deutschen, europäischen und amerikanischen Finanzmärkte ist lang. Unsicherheit über die richtigen Investitionen prägen derzeit das Gesamtbild auf den Märkten.

Der Kauf von denkmalgeschützten Immobilien verzeichnet bereits seit Ende 2011 einen regelrechten Boom in Deutschland. Neben den steuerlichen Abschreibungsvergünstigungen stehen vor allem Überlegungen wie langfristig spürbar hohe Renditen (bis zu 5 Prozent und mehr), die Möglichkeit der späteren Eigennutzung – nicht nur im Alter – und ganz besonders eine Investition in einen Sachwert mit Tradition und Geschichte im Vordergrund der Kaufentscheidungen. Denkmalgeschützte Immobilien bieten zudem den Vorteil, dass im Rahmen der Sanierung im Innebereich vornehmlich luxuriöses Interieur benutzt wird und somit der reine Sachwert noch einmal gesteigert wird. Weiterlesen