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Wer eine denkmalgeschützte Immobilie kauft, hat bei der ersten Ortsbesichtigung meist ein eher abschreckendes, da unsaniertes Objekt, vor sich. „Man braucht oftmals viel Phantasie, um sich vorstellen zu können, dass aus einem alten Pferdestall einmal eine Luxus-Appartement entstehen soll“, so Walter T., Bauträger eines denkmalgeschützten Gutshofes in der Nähe von Köln.  „Bei der Sanierung muss sich ein Bauträger natürlich an die Auflagen der Denkmalbehörde halten – hier ist der Spielraum relativ klein“, weiß der Fachmann. Aber im Rahmen der Sanierung der Innenbereiche können und werden moderne Dämmstoffe und Heizungsanlagen eingesetzt. “In vielen  Fällen hilft uns bei der Planung die natürliche Beschaffenheit der alten Bausubstanz“, so Walter T. „Bleiben wir beim Beispiel Pferdestall.

Oftmals sind die Mauern in solchen Objekten bis zu einem Meter dick. Als Baumaterial wurden überwiegend Ziegel genutzt, in die Fugen kam ein Lehm-Stroh-Gemisch. Das ist eine absolut natürliche Dämmung, um im Winter die Wärme zu halten und im Sommer einen kühlen Raum zu nutzen. Unsere Vorväter haben viel Wert darauf gelegt, welches Material eingesetzt wurde. Auch tiefergelegte Böden halfen bereits  vor 100 Jahren mit, Heizkosten zu sparen.“ Natürlich lässt sich keine Solaranlage auf das Dach einer denkmalgeschützten Immobilie installieren. Aber jeder Bauträger bemüht sich, trotz der Auflagen bei der Sanierung der Fassade alte Formen mit moderner Technik zu nutze. „Dies betrifft insbesondere  auch die Ausstattung der Fenster. Sind die Rahmen je nach Auflage originalgetreu nachzubauen, besteht die Isolierung aus modernen Doppelglasdichtungen, die das Gesamtbild eines Daches oder einer Fensterfront nicht stören und den Vorlagen einer Denkmalbehörde entsprechen. Auch die  richtige Wahl der Heizungsform wird in Kombination mit der alten Bausubstanz entsprechend aufgerüstet. Fußboden-Heizung, Gas-Zentralheizungen mit moderner Kesseltechnik nutzen die Vorteile moderner Energiesparmaßnahmen im alten Gewand.

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